Volksabstimmung am 14. Juni 2026

Die Schweiz wächst.
Die Fakten sprechen.

Offizielle Bundesdaten zeigen: Das Bevölkerungswachstum der Schweiz hat weitreichende Folgen für Natur, Infrastruktur und Lebensqualität. Informiere dich — und stimme am 14. Juni ab.

9'051'000Einwohner (Ende 2024, BFS)
Fakten entdecken ↓Zur Abstimmung
Bevölkerungswachstum

Von 7 auf 9 Millionen — in nur 24 Jahren

Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz hat Ende 2024 die 9-Millionen-Marke überschritten. 2024 wurde das Bevölkerungswachstum überwiegend durch Migration getragen; gleichzeitig erreichte die Geburtenhäufigkeit einen historischen Tiefstand.

0.00 Mio.
Ständige Wohnbevölkerung Ende 2024
Quelle: BFS, STATPOP 2024
0
Bevölkerungszuwachs im Jahr 2024 (+1.0%)
Quelle: BFS, STATPOP 2024
0.0%
Ausländeranteil an ständiger Wohnbevölkerung
Quelle: BFS, STATPOP 2024
0%
der Schweizer bewerten das Bevölkerungswachstum als positiv. Die optimale Grösse liegt laut Befragten bei 8,3 Mio. — dem Stand von 2015.
Quelle: Sotomo, Stadt-Land-Monitor 2025

Bevölkerungsentwicklung der Schweiz bis 2055

In Millionen Einwohner · Szenarien BFS 2025–2055 (Referenz, hoch, tief)

Ist-Wert
Referenzszenario
Bandbreite (hoch/tief)
10-Mio.-Grenze
Quelle: BFS — STATPOP, Bevölkerungsszenarien 2025–2055

Bevölkerungswachstum im Vergleich (2024)

Veränderung Jan. 2024 – Jan. 2025 in % · Quellen: BFS (Schweiz), Eurostat (Nachbarländer)

Quellen: BFS, Eurostat, demo_gind (2025)

Bruttoeinwanderung und Bruttoauswanderung

Ständige Wohnbevölkerung · internationale Wanderung in Personen

Eingewandert
Ausgewandert
Quelle: BFS, Internationale Wanderung (STATPOP)

Bevölkerungswachstum nach Kanton

Veränderung der ständigen Wohnbevölkerung 2000–2024 · Quelle: BFS, STATPOP

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Wachstum 2000–2024:
Rückgang
0–10 %
10–20 %
20–30 %
30–40 %
> 40 %
Quelle: BFS — STATPOP 2024 / ESPOP 2000
Siedlungsfläche & Natur

Die Siedlungsfläche wächst weiter, und neue Siedlungsflächen entstehen überwiegend auf ehemaligem Landwirtschaftsland.

Neue Siedlungsflächen entstehen fast ausschliesslich auf ehemaligem Landwirtschaftsland. Seit 1985 hat die Schweiz über 760 km² Siedlungsfläche dazugebaut — das entspricht mehr als dem Genfersee.

0 km²
Gesamte Siedlungsfläche der Schweiz (2025)
Quelle: BFS Arealstatistik
0 km²
Landwirtschaftsfläche verloren (2009–2018) — Grösse Kanton SH
Quelle: BFS Arealstatistik
0 m²/s
Kulturland verschwindet pro Sekunde — unwiederbringlich
Quelle: ARE / BFS Arealstatistik
0%
der neuen Siedlungsflächen entstanden auf Landwirtschaftsland
Quelle: BFS Arealstatistik
0%
aller bewerteten Arten in der Schweiz sind gefährdet oder ausgestorben — Hauptursache: Zerstörung von Lebensräumen
Quelle: BAFU / InfoSpecies, Synthese Rote Listen 2023

Siedlungsfläche wächst — Landwirtschaftsfläche schwindet

In km² gemäss BFS Arealstatistik

Siedlungsfläche (linke Achse)
Landwirtschaftsfläche (rechte Achse)
+765 km² Siedlungsfläche seit 1985 — grösser als der Genfersee
−927 km² Landwirtschaftsfläche seit 1985 — grösser als Kanton Schaffhausen
BFS Arealstatistik
Infrastruktur

Mehrere Bereiche stehen unter Druck, etwa Wohnen und Verkehr.

Beim Verkehr, auf dem Wohnungsmarkt und im Gesundheitswesen steigt der Druck; das Bevölkerungswachstum ist dabei ein wichtiger zusätzlicher Belastungsfaktor.

0
Zusätzliche Wohnungen pro Jahr nötig bei aktuellem Wachstum
Quelle: nachhaltigkeitsinitiative.ch
0
Staustunden auf Nationalstrassen 2024 — neuer Rekord (+14%)
Quelle: ASTRA, Verkehrsflussbericht 2024
0×
Krankenkassenprämien stiegen 9× stärker als die Löhne seit 2000
Quelle: Facts4Future, Fact #52
0%
Mehr Stromverbrauch der Haushalte seit 2000 (15.7 → 19.8 TWh)
Quelle: Facts4Future / BFE
0.00%
Leerwohnungsziffer 2024 — 4. Rückgang in Folge, Markt unter Druck
Quelle: BFS, Leerwohnungszählung 2024
0
Staustunden am Gubrist pro Jahr — fast 10 Stunden Stau pro Tag
Quelle: ASTRA, Verkehrsflussbericht 2024
0.00 Mio.
Reisende täglich bei der SBB — neuer Rekord 2024. Bis 2050 erwartet die SBB +34% Personenkilometer, ohne Ausbau droht Überlastung.
Quelle: SBB Geschäftsbericht 2024 / LITRA
Herausforderung Wohnraum
60% der Bevölkerung sehen einen Wohnungsmangel. Trotz steigender Bautätigkeit kann das Angebot mit der Nachfrage nicht Schritt halten. Der Pro-Kopf-Wohnflächenverbrauch steigt weiter.
Quellen: Tages-Anzeiger, BFS Arealstatistik
Herausforderung Energie
Mit Bevölkerungs- und Haushaltswachstum steigen auch die Anforderungen an Energieversorgung und Netze.
Quellen: Facts4Future, BFE
Wirtschaft

Mehr Menschen, aber nicht mehr Wohlstand pro Kopf.

Die Schweizer Wirtschaft wächst, doch die Wirtschaftsleistung pro Einwohner entwickelte sich zuletzt deutlich schwächer. Ein sinkendes BIP pro Kopf zeigt, dass die Wirtschaftsleistung pro Einwohner 2024 leicht zurückging.

0.0%
Reales BIP pro Kopf 2024 — Gesamtwirtschaft wächst, Wirtschaftsleistung pro Einwohner sinkt leicht
Quelle: SECO, Konjunkturtendenzen 2025
0%
Anstieg der Angebotsmieten seit Ende 2021 — Wohnungsmarkt unter Druck
Quelle: Wüest Partner, Immobilienmarkt CH
0%
der Zuwanderer kommen für Erwerbstätigkeit, 25% für Familiennachzug
Quelle: SEM, Jahresstatistik 2024

Warum wandern Menschen in die Schweiz ein?

Erstbewilligungen nach Einwanderungsgrund · Anteil in % · Quelle: SEM, Jahresstatistik 2023

Quelle: SEM — Jahresstatistik Zuwanderung 2024 (PDF)
Wachstum in die Breite
Das BIP der Schweiz wuchs 2024 um +0,8% — aber pro Kopf schrumpfte die Wirtschaftsleistung um −0,2%. Bereits 2023 war das Pro-Kopf-BIP rückläufig. Seit 2002 wuchs das BIP insgesamt deutlich stärker als pro Kopf; ein Teil des Wachstums entfällt auf das Bevölkerungswachstum.
Quellen: SECO — BIP pro Kopf 2024, Avenir Suisse
Zuwanderung dient dem Arbeitsmarkt, aber nicht ausschliesslich der Fachkräftesicherung
Aus der EU/EFTA kommen 71% der Zuwanderer für eine Erwerbstätigkeit. Bei Drittstaaten sind es nur 8–11% — dort dominiert der Familiennachzug mit 41–58%. Gesamthaft wandern rund 25% aller Personen im Familiennachzug ein.
Quelle: SEM — Jahresstatistik Zuwanderung 2024 (PDF)
Der Kreislauf

Trotz hoher Erwerbszuwanderung besteht in vielen Berufen weiterhin Fachkräftemangel

Seit der Personenfreizügigkeit (2002) ist die Bevölkerung um 1,3 Millionen gewachsen und die Grenzgänger haben sich verdoppelt. Gleichzeitig stieg die Quote offener Stellen laut BFS von rund 0,5% auf einen Rekord von 2,3% (2022). Zuwanderung erhöht die Bevölkerungszahl und damit auch die Nachfrage nach Wohnraum, Bildung und Infrastruktur.

mehr offene Stellen als vor der Personenfreizügigkeit — trotz +1,3 Mio. Einwohner und doppelt so vielen Grenzgängern.
Berechnung basierend auf: BFS — Quote offener Stellen (von ~0,5% um 2002 auf Rekord 2,3% in 2022), BFS — STATPOP, BFS — Grenzgängerstatistik
14'290
Personen wandern laut Regierungsrat jährlich im Schnitt seit der Personenfreizügigkeit in den Kt. Zürich ein. Vor der PFZ waren es 6'575. Alle brauchen Wohnraum, Schulen, Gesundheitsversorgung.
Versorgung, Sicherheit & Sozialwerke

Wachstum erhöht den Druck auf Wohnen, Verkehr und Versorgung.

Ob bei der Ernährungssicherheit, der AHV oder der inneren Sicherheit: Das schnelle Bevölkerungswachstum hinterlässt Spuren, die in offiziellen Statistiken sichtbar werden.

Ernährung
42%
Nettoselbstversorgungsgrad 2024 — nur noch 42% der Nahrungsmittel werden in der Schweiz produziert. Im Schnitt der Jahre 2001–2006 waren es noch 55%.
Quelle: BLW Agrarbericht / Agristat
Sozialwerke
−1.9 Mrd.
Prognostiziertes AHV-Umlagedefizit im Jahr 2030. Ab 2026 schreibt die AHV mit Einführung der 13. Rente rote Zahlen — 2024 betrug der Überschuss noch 2,8 Mrd. Franken.
Quelle: BSV — Finanzperspektiven AHV, Mai 2025
Zuwanderung und AHV — kurzfristig positiv, langfristig kein Ersatz für Reformen
Im Jahr 2020 leisteten Zugewanderte über 40% der AHV/IV/EO-Beiträge, bezogen aber weniger als 30% der Leistungen. Das liegt an der jüngeren Altersstruktur: Zuwanderer sind häufiger erwerbstätig. Über einen Lebenszyklus betrachtet ist die Bilanz eines einzelnen Zuwanderers jedoch vergleichbar mit einer in der Schweiz geborenen Person. Die AHV-Finanzierung bleibt bei aktuellen Beitragssätzen auf immer mehr Nettozuwanderung angewiesen — ein Mechanismus, der langfristig die Nachhaltigkeit verletzt. Aktuell kommen 3 Erwerbstätige auf 1 Rentner; 2070 werden es nur noch 2 sein.
Quellen: BSV-Studie Favre/Föllmi/Zweimüller 2023, BFS — Die Volkswirtschaft, Altersstruktur 2022
Die Initiative

Was die Nachhaltigkeitsinitiative fordert

Die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» will die ständige Wohnbevölkerung auf unter 10 Millionen bis 2050 begrenzen.

01

Obergrenze von 10 Millionen

Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz darf vor dem Jahr 2050 zehn Millionen Menschen nicht überschreiten.

02

Massnahmen ab 9,5 Millionen

Sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen überschreitet, müssen Bundesrat und Parlament Massnahmen ergreifen — insbesondere im Asylbereich und beim Familiennachzug.

03

Nachhaltige Entwicklung

Bund und Kantone müssen eine nachhaltige Bevölkerungsentwicklung sicherstellen — zum Schutz der Umwelt, der Infrastruktur und der Sozialwerke.

Am 14. Juni für eine
nachhaltige Schweiz stimmen.

Die Fakten sind klar. Ein ungebremstes Bevölkerungswachstum gefährdet unsere Natur, unsere Infrastruktur und unsere Lebensqualität. Informiere dich und stimme am 14. Juni ab.

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Quellenhinweis: Die auf dieser Seite dargestellten Zahlen basieren auf öffentlich zugänglichen Daten von Bundesstellen (BFS, BAFU, BFE, SECO, SEM, ASTRA, ARE, BLW, BSV), kantonalen Behörden (Kt. Zürich), Eurostat sowie weiteren ausgewiesenen Quellen (Wüest Partner, Adecco/UZH). Prognosen sind als solche gekennzeichnet. Alle Quellenangaben finden sich direkt bei den entsprechenden Fakten.